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29.11.2004 |
Der AK tagt um 19.30 Uhr im Schützenhaus. |
- Das Gespräch bei der CDU-Ratsfraktion am heutigen Tag um 14.00 Uhr haben
wahrgenommen: Wolfgang Pozzato, Ralf Bechstedt, Werner Knäbke und Renate
Wellershoff. Die CDU war vertreten durch Herrn Poetsch und Herrn Linke; Herr
Stratmann ist erkrankt. Das Gespräch blieb ergebnislos, da die
CDU-Ratsfraktion am heutigen Tage erst um 15.00 Uhr durch die Verwaltung über
den Angebotsstand informiert werden sollte. Es wäre der bessere Stil gewesen,
wenn die CDU dem AK ein Gespräch unmittelbar nach der Info der Verwaltung
angeboten hätte.
- So hat die CDU keine konkreten Aussagen zu ausgewählten Bietern bzw. zu
Inhalten gemacht. Die CDU will versuchen, ihre Entscheidung nach bestem Wissen
und Gewissen zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen zu treffen.
Ob die CDU dabei den Bürgerwillen achtet oder mißachtet,
wird der AK zum Thema machen. Dieses gelte aber für alle Parteien.
- Der AK befand, die Einwohnerfragestunde in der öffentlichen Ratssitzung am
15.12.2004 zu nutzen. Die Fragen müssen bis zum 01.12.2004 schriftlich beim
Oberbürgermeister eingereicht sein.
- Renate Wellershoff zum:
Sachverhalt:
Aufgrund der Ablehnung des Bürgerbegehrens zum Erhalt beider Krankenhäuser
durch den Verwaltungsausschuss der Stadt Salzgitter beziehe ich mich auf den
Ratsbeschluss vom 24.09.2003. Hierin ist u. a. die Forderung gestellt,
rechtzeitig eine Nachnutzungskonzeption zu erarbeiten, der Schwerpunkt der
Prüfung ist dabei auf den Gesundheitsbereich zu legen.
Des weiteren ist die Notarztversorgung im südlichen Stadtgebiet
sicherzustellen.
Frage:
1. Welche Nachnutzung im Gesundheitsbereich
ist im Krankenhaus Salzgitter-Bad geplant und wann wird diese umgesetzt?
2. Wie wird die Notarztversorgung im Süden der Stadt sichergestellt?
Sachverhalt:
1999 sollte das Krankenhaus an Rhön verkauft werden, die SPD-Ratsfraktion
war dagegen.
Frage:
1. Welcher finanzielle Verlust ist der Stadt
Salzgitter dadurch entstanden?
- Wolfgang Pozzato zum:
Sachverhalt:
Als langjähriger Betriebsratsvorsitzender eines heute nicht mehr
existierenden Unternehmens (SAB), liegt mir die Situation der abhängig
beschäftigten Mitbürger/Innen unserer Stadt besonders am Herzen.
Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, auf die Sicherung und den Erhalt
der Arbeitsplätze
hinzuweisen, die im Zusammenhang mit dem Teilverkauf der Klinikum Salzgitter
GmbH
betroffen sind.
Zur Erinnerung
Es wurde gefordert: Fortschreibung des Personalüberleitungsvertrages
über 2005 hinaus.
- Verzicht von betriebsbedingten Kündigungen für 5 Jahre.
- Erhalt der Ausbildungseinrichtungen und Ausbildungsplätze.
- Sicherungsvereinbarungen für betroffene Arbeitnehmer bei Outsourcing.
Darüber hinaus ist es für die Wahrung der Arbeitnehmerrechte von
essentieller Bedeutung,
dass die Besetzung des Aufsichtsrates der Klinikum GmbH drittelparitätisch
mit Arbeitnehmervertretern erfolgt.
Frage:
Sind die Forderungen des Betriebsrates des
Klinikums, der zuständigen Gewerkschaft ver.di
und des Arbeitskreises Bürgerbegehren Krankenhaus bei den
Verkaufsverhandlungen berücksichtigt und in die Verträge aufgenommen worden?
Ralf
Bechstedt:
Frage:
1. Zu
welchem genauen Zeitpunkt wurde die Vertragsklausel, den Kaufinteressenten
eine Spende zugunsten der Bürgerstiftung abzuverlangen, aus den Vorverträgen
gestrichen?
2. Wie und wann wurden die Kaufinteressenten über die Änderung dieser
Ausschreibungsbedingung informiert? Fand die Information vor oder nach
Abgabe der ersten Gebote statt und welche Interessenten wurden informiert?
3. Offenbar ist die Firma Asklepios nachträglich aus dem
Ausschreibungsverfahren ausgeschieden, welches waren die Gründe hierfür? Hat
die Firma tatsächlich verspätet ihr Gebot abgegeben und welches waren die
maßgeblichen Termine?
4. Ist das Angebot oder eine eventuelle Nachbesserung der Firma Asklepios in
die Ausschreibung einbezogen worden?
- Das nächste Treffen des AK findet am 06.12.2004 um 19.30 Uhr im
Schützenhaus statt.
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