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Der AK BBK stellt gegenüber: Stand 02.04.2004
Investitions- und Betriebskosten
Der Beschlußvorschlag zur Herstellung der Einhäusigkeit für die
Ratssitzung am 24.09.2003 beinhaltete keinerlei zahlenmäßige Information zu den
Investitionen und den städtischen Eigenmitteln.
Der Verwaltungsausschuß des Rates der Stadt
Salzgitter hat am 09.03.2004 die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens beschlossen,
weil nach dessen Meinung der Kostendeckungsvorschlag nicht ausreichend ist bzw.
dazu keine Zahlen enthält.
Wie soll demzufolge der Kostendeckungsvorschlag des Bürgerbegehrens mit Zahlen
belegt werden?
Nach der Entscheidung des Verwaltungsausschusses vom 09.03.2004
sollen nachfolgend die zwischenzeitlich öffentlich zugänglichen Zahlen
miteinander verglichen werden. Danach lassen sich erhebliche Mittel des Landes
und der Stadt einsparen.
Betriebskosten
Die Beschlußvorlage 3203/14 vom 01.09.2003 zur Herstellung der
Einhäusigkeit in der Ratssitzung am 24.09.2003 beinhaltet ausschließlich
nachfolgende Zahlenaussage, deshalb kann z. Zt. zu den Betriebskosten nicht mehr
dargelegt werden:
".....Der Gutachter PwC hat als Ergebnis der Phase 1 eine
strukturelle Ergebnisverbesserung von ca. 6 Mio. € für möglich gehalten und bei
Beibehaltung der Zweihäusigkeit ein Sanierungspotential von lediglich 3,8 Mio.€
gesehen. ....."
Nach Auffassung der Stadt weisen die nachfolgenden Gutachten
der Beschlußvorlage 3835/14 vom 20.02.2004 deutliche Einspareffekte durch
Zusammenlegung an einem Standort bei den Betriebskosten nach.
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WRG |
BDO |
PwC |
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Gutachten von |
1999 |
2000 |
2003 |
|
Einsparpotenzial |
2.300.000 € |
2.800.000 € |
mind.
2.800.000 € |
Die Differenz der Ergebnisverbesserung zwischen ca. 6 Mio. €
bei Einhäusigkeit und 3,8 Mio. € bei Zweihäusigkeit beträgt ca. 2,2 Mio. €.
Bei Zugrundelegung von ca. 2.500 € pro Fall wären dieses rechnerisch
ca. 880 Patienten bzw. Fälle/Jahr. Würde diese "Stammkundschaft" bei Erhalt
der Zweihäusigkeit nicht "abwandern", könnte damit ein ausgeglichenes Ergebnis
erzielt werden. Bei den Einspareffekten von ca. 2,8 Mio. € wären es bei
ca. 2.500 € pro Fall ca. 1.120 Patienten bzw. Fälle/Jahr.
Investitionen
Der Träger der Krankenhausinvestitionen ist die Stadt
Salzgitter. Das Land Niedersachsen gewährt der Stadt Zuschüsse nach Aufnahme in
den Krankenhausinvestitionsplan, was zum 18.11.2003 erfolgt ist.
Die Beschlußvorlage 3203/14 der Stadtverwaltung vom 01.09.2003 zur Herstellung
der Einhäusigkeit in der Ratssitzung am 24.09.2003 beinhaltet keinerlei Zahlen
zu notwendigen Investitionen.
Durch das Land werden pauschale Fördermittel (ca. 4 Mio. € für Salzgitter) und
Zuschüsse auf Einzelantrag gewährt.
Informationen
Der im weiteren Verlauf angeführte Bezug auf Presseartikel und
andere Informationen kann unter dem Menüpunkt Presseberichte bzw. im Internet
nachgelesen werden.
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Anzahl
Krankenhäuser Niedersachsen ca. |
200 |
Internet
08.12.2003 Krankenhausplan |
|
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Gesamte
Landesfördermittel bis 2008 |
480 Mio.€ |
Rein rechnerisch ergibt das Fördermittel je Krankenhaus von
2,4 Mio. € |
|
Fördermittel im
Vergleich
Die Gegenüberstellung soll erwartete Zuschüsse des Landes
vergleichen. Diese liegen bei 70 - 80 % der förderungsfähigen Kosten, womit ein
Eigenanteil von 20 - 30 % durch die Stadt zu finanzieren wäre.
|
Klinikum Salzgitter |
34 Mio. € |
25.02.04 Stadt SZ; erwartete Fördermittel des Landes. 28.06.03 waren es
schon 37 Mio. € |
|
Goslar |
15 Mio. € |
16.10.03 Presse. Investitionszuschuß für 23 Mio. € Gesamtvorhaben |
|
St. Elisabeth-Krankenhaus |
10 Mio. € |
Erhoffter Zuschuß des Landes - mind. hartnäckiges Gerücht?! |
|
HEH-Kliniken in BS-Melverode |
12 Mio. € |
28.06.03 Presse Investitionskosten |
|
Städt. Klinikum Wolfenbüttel |
16 Mio. € |
03.04.04 Presse
teilt 22 Mio. € Gesamtaufwand mit; 73 % geschätzt |
| |
87 Mio. € |
Dieses sind ca. 18 % der gesamten Landesmittel von 480 Mio. € |
Ein weiterer Vergleich aus der Presse am 29.10.2003:
Hannover Klinikum soll mit einem Aufwand von 220 - 250 Millionen € saniert
werden. Für die Umland-Krankenhäuser Hannover liegt der Bedarf bei 40 Millionen
€. Das bedeutet bei einer 75%-igen Bezuschussung theoretisch, daß das Land
allein für Hannover
195 Mio. €
von den 480 Mio. € Gesamtetat zur Verfügung stellen muß. Man darf gespannt sein,
wie die Rechnung aufgeht.
Bisherige
Modernisierungskosten in Salzgitter-Bad
|
Für 3
Operations-Säle |
0,4 Mio. € |
Presse 22.02.03 |
|
Für 3
Operations-Säle u. Blockheizkraftwerk |
1,2 Mio. € |
Presse 28.06.03 |
Gegenüberstellung Ein- und Zweihäusigkeit
Seit Juni 2003 sind die Investitionskosten, Eigenleistung der Stadt und
erwarteten Zuschüsse des Landes in vielfältigster Form miteinander "verknüpft"
worden. Die Zahlen deuten nicht auf ein schlüssiges Konzept hin, sondern lassen
noch einen großen Spielraum bis zur technisch notwendigen und kostengünstigsten
Lösung zu. Dabei muß unter Beachtung der katastrophalen Haushaltslage im Land
und bei der Stadt auf geringsten Einsatz von Steuermitteln bestanden werden. Die
bloße "Bedienung" aus einem Landes-Steuertopf, für dessen Bestand man nicht
direkt zuständig ist, ist unverantwortlich.
Die Kosten und deren Finanzierung sind bei Ein- und Zweihäusigkeit in vier
Blöcke A - D dargelegt. Die Blöcke A - C stellen bei der Einhäusigkeit die
bisher höchsten von der Stadt genannten Kosten gegenüber. Die Zahlen sind wegen
der besseren Übersicht auf volle Mio. € gerundet.
MdL = MdL H. Eppers CDU
GF = Geschäftsführerin der
Klinikum GmbH B. Scharmach
GIBS = Gesellschaft für Innovation, Beratung
und Service mbH
PwC = Unternehmensberatung
PriceWaterhouseCoopers
AK BBK = Arbeitskreis Bürgerbegehren Krankenhaus
VA-Vorl. = Beschlußvorlage für den Verwaltungsausschuß des Rates (Internet)
|
A |
Einhäu-
sigkeit |
Zweihäu-
sigkeit |
Unterschied |
|
|
Information von |
Stadt |
Stadt |
als Ersparnis |
|
|
Kosten |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
SZ-Bad |
3* |
13** |
-10 |
* und ** 25.02.04 Stadt/Presse |
|
Lebenstedt |
43* |
31** |
12 |
* und ** 25.02.04
Stadt/Presse |
|
Summe |
46* |
44* |
2 |
* und ** 20.02.04 Stadt VA-Vorlage |
|
|
|
|
|
|
|
Finanzierung |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
Eigenmittel Stadt |
12* |
11** |
1 |
* 07.03.04 Stadt/Presse
** ca. 28% der notw. Finanzmittel |
|
Pauschalförderung Land |
4* |
4** |
0 |
* und ** 20.02.04 Stadt VA-Vorlage |
|
Einzelförderung Land |
30* |
29** |
1 |
* 20.02.04 Stadt VA-Vorlage
** ca. 72% der notw. Finanzmittel |
|
Summe |
46* |
44** |
2 |
* u. ** 20.02.04 Stadt VA-Vorlage |
Erläuterungen zu Vergleich A:
-
Die Investitionskosten von 3 Mio. €
beinhalten eventuelle Stilllegungskosten.
-
Die 31 Mio. € für Lebenstedt
beinhalten die seit Jahren bekannten Kosten von 14,5 Mio. € für die Sanierung
der OP-Säle und 8,5 Mio. € für den Um- bzw. Neubau der Kinderabteilung -
zusammen 23 Mio. €.
-
Wofür die darüber hinaus
verbleibenden 8 Mio. € (31-23 = 8) bei Erhalt der Zweihäusigkeit investiert
werden sollten, ist offen.
-
Für den AK BBK ist nicht
ersichtlich, wofür die 13 Mio. € in dem in den letzten Jahren sanierten Haus
in SZ-Bad noch investiert werden müßten. Ausreichend erscheinen die im
Vergleich B und C genannten ca. 4 Mio. €, so daß sich die angegebenen 44 Mio.
€ entsprechend reduzieren würden.
Die Beschlußvorlage 3835/14 vom
20.02.2004 für den Verwaltungsausschuß (VA) zur Entscheidung über das
Bürgerbegehrens beinhaltet folgende Gegenüberstellung der Investitionskosten:
|
Einhäusigkeit / Euro |
Zweihäusigkeit / Euro |
| Investitionen insgesamt |
46.240.000 |
44.153.000 |
| abzügl. Fördermittelpauschale |
4.400.000 |
3.800.000 |
| abzügl. Einzelfördermittel |
29.560.000 |
0 |
| Träger- und Eigenfinanzierung |
12.460.000 |
40.353.000 |
Die Spalte Zweihäusigkeit berücksichtigt seitens der Stadt
keine Einzelfördermittel des Landes, weil sie dafür dem Land kein
Nutzungskonzept und demzufolge kein Förder-Antrag vorgelegt hat.
|
|
Einhäusigkeit / Euro |
Zweihäusigkeit / Euro |
|
Investitionen insgesamt |
46.240.000 |
44.153.000 |
|
abzügl. Fördermittelpauschale |
4.400.000 |
3.800.000 |
|
abzügl. Einzelfördermittel |
29.560.000 |
29.560.000 |
|
Träger- und Eigenfinanzierung |
12.460.000 |
10.793.000 |
- Das Land hat die Einhäusigkeit nicht zur Bedingung
gemacht bzw. die Zweihäusigkeit nicht ausgeschlossen, weil ausschließlich der
Träger - also die Stadt - für Planung und Durchführung verantwortlich
zeichnet.
- Das Land prüft das Bauvorhaben und gewährt Zuschüsse nach
den einschlägigen Vorgaben des Landes wie Krankenhausgesetz und
Krankenhausplan u. a.
- Deshalb ist bei diesem hohen Investitionsvolumen (46 bzw.
44 Mio. €) bei der Zweihäusigkeit zunächst die gleiche Fördersumme eingesetzt
wie bei der Einhäusigkeit.
|
B |
Einhäu-
sigkeit |
Zweihäu-
sigkeit |
Unterschied |
|
|
Information von |
Stadt |
Stadt |
als Ersparnis |
|
|
Kosten |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
SZ-Bad |
3* |
4** |
-1 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** 18.02.04 AK BBK/Presse |
|
Lebenstedt |
43* |
23** |
20 |
* 25.02.04
Stadt/Presse;
** 28.06.03 GF/Presse |
|
Summe |
46* |
27** |
19 |
* 20.02.04 Stadt/VA-Vorlage
** rechnerisch ergeben |
|
|
|
|
|
|
|
Finanzierung |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
Eigenmittel Stadt |
12* |
5** |
7 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** ca. 22% der notw. Finanzmittel |
|
Pauschalförderung Land |
4* |
4** |
0 |
* und ** 20.02.04 Stadt VA-Vorlage |
|
Einzelförderung Land |
30* |
18** |
12 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** ca. 78% der notw. Finanzmittel |
|
Summe |
46 |
27 |
19 |
|
Erläuterungen zu Vergleich B:
- Das im Grunde sanierte Haus in SZ-Bad (u. a. OP-Säle und
Blockheizkraftwerk) kann mit verhältnismäßig geringem Aufwand zukunftsfähig
gemacht werden. Die auf 4 Mio. € reduzierten Investitionssumme für die
Zweihäusigkeit in SZ-Bad bezieht sich einerseits auf die von der Stadt
genannten 3 Mio. € , wobei die eventuellen Schließungskosten in Erhaltungs-
bzw. Zukunftsinvestitionen umgewandelt werden könnten und andererseits auf
einen Restinstandhaltungsbedarf; Fassaden und Fenster könnten dabei durch
Contracting über Energieeinsparpotenziale fremdfinanziert werden.
- Die auf 27 Mio. € verringerte Investitionssumme bedeutet
für die Stadt Einsparungen von 7 Mio. € Haushaltsmittel, die bekanntlich auf
dem Markt zu finanzieren wären, und dem Land 12 Mio. € Steuermittel.
|
C |
Einhäu-
sigkeit |
Zweihäu-
sigkeit |
Unterschied |
|
|
Information von |
Stadt |
AK / GIPS |
als Ersparnis |
|
|
Kosten |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
SZ-Bad |
3* |
4** |
-1 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** 18.02.04 AK BBK/Presse |
|
Lebenstedt |
43* |
8** |
35 |
* 25.02.04
Stadt/Presse;
** 18.02.04 AKBBK/Presse und 07.11.03 GIPS-GA; |
|
Summe |
46* |
12** |
34 |
* 20.02.04 Stadt VA-Vorlage
** rechnerisch |
|
|
|
|
|
|
|
Finanzierung |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
Eigenmittel Stadt |
12* |
2** |
10 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** ca. 20% der notw. Finanzmittel |
|
Pauschalförderung Land |
4* |
4** |
0 |
* und ** 20.02.04 Stadt VA-Vorlage |
|
Einzelförderung Land |
30* |
6** |
24 |
* 25.02.04 Stadt/Presse
** ca. 80% der notw. Finanzmittel |
|
Summe |
46 |
12 |
34 |
|
Erläuterungen zu Vergleich C:
- Die vergleichsweise geringeren Investitionskosten sind im
"Vergleich B" dargelegt bzw. beruhen bei Umzug der Kinderklinik in sanierte
Räume auf den Verzicht des Neubaues eines Kinderhauses und der Sanierung der
OP-Säle, wie sie im GIBS-GA veranschlagt sind.
- Bei diesen Investitionen sind ausschließlich
förderungsfähigen Kosten nach Vorgaben des Landes gemeint. Andere Kosten sind
vom Träger der Stadt Salzgitter in seiner Gänze selbst zu tragen.
|
D |
Einhäu-
sigkeit |
Zweihäu-
sigkeit |
Unterschied |
|
|
Information von |
Stadt |
Stadt |
als Ersparnis |
|
|
Kosten |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
SZ-Bad |
|
|
|
keine Angaben |
|
Umbau OP Leb |
14,5* |
|
|
* 25.02.04 Stadt/Presse; |
|
Um-/Neubau Kinderhaus Leb |
8,5* |
|
|
* 25.02.04 Stadt/Presse; |
|
Zwischensumme Leb |
23* |
23** |
|
* 12.09.03 GF/Presse;
** 28.06.03 GF/Presse
|
|
Zusammenlegung der Häuser mit Urologie in Leb |
14* |
|
|
* 12.09.03
GF/Presse; |
|
Summe |
37* |
23** |
14*** |
*** Zusammenlegungskosten |
|
|
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|
|
|
Finanzierung |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
|
|
Eigenmittel Stadt |
?* |
|
|
* keine Angabe |
|
Förderung Land |
37* |
|
|
* 28.06.03 GF/Presse;
02.+05.07.03 MdL |
|
Summe |
37 |
23 |
|
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Erläuterungen zu Vergleich D:
Die nachfolgenden Presseauszüge beziehen
sich auf die Vergleiche B und D
Am 28.06.2003
berichtet die SZ-Zeitung:
Das Klinikum Salzgitter wird den Standort Salzgitter-Bad in einigen Jahren
schließen –
und auf
Fördermittel des Landes von 37 Millionen Euro
hoffen. Das sei,
so Klinikum-Geschäftsführerin Brigitte Scharmach,
der "Königsweg".
".......Doch auch das Land ist klamm – was also tun,
wenn die
37 Millionen Euro nicht kommen?
Dieses Risiko will beziehungsweise muss das Klinikum
tragen.
23 Millionen seien bereits seit Jahren beantragt
für die dringende Sanierung von
Operationstrakt und Kinderklinik in Lebenstedt, die
restlichen Kosten entstünden durch die Verlagerung einzelner Stationen nach
Lebenstedt, allen voran der Urologie,
erläutert die Geschäftsführerin..........."
Am 02.07.2003 berichtet die SZ-Zeitung:
"Auf eine Unterstützung in Höhe von
37 Mio. €
zu hoffen, hält Eppers daher für utopisch."
Am 05.07.2003
berichtet die SZ-Zeitung:
"Nicht auf das Land zu warten,
sondern erst mal selbst
seine Aufgaben zu erledigen, empfahl Eppers der Stadt in Sachen Klinikum. Es sei
sehr ungeschickt von Oberbürgermeister und Geschäftsführung gewesen,
vom Land 37 Millionen Euro einzufordern
und noch nicht einmal Alternativen zur
Zukunftssicherung aufzuzeigen: "Die Zusammenlegung zu einem Haus muss nicht die
einzige Lösung sein. Was ist mit Kooperation
o. Privatisierung?"
Am 12.09.2003
berichtet die SZ-Zeitung:
Zum Investitionsbedarf sagte Brigitte Scharmach: "Für die
Erneuerung von Operationstrakt, Radiologie, Intensivbetreuung und das Kinderhaus
in
Lebenstedt haben wir 23 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen 14 Millionen
Euro für die Zusammenlegung beider Häuser – so soll beispielsweise die
urologische Abteilung nach Lebenstedt verlegt werden.
(also 37
Mio. €)
Am 13.09.2003 berichtet die SZ-Zeitung:
„Uns ärgert“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Hermann Eppers, „dass
Oberbürgermeister und Klinikum-Geschäftsleitung immer nur die Einhäusigkeit
bevorzugt haben.
Alternativen wurden nicht vorgelegt.“ Er betont:
„Das Land
schreibt Einhäusigkeit nicht vor.“
Nun sei die Zeit zu knapp, um solide Gegenvorschläge auszuarbeiten.
Denn bereits im November entscheide die Landesregierung über die Verteilung der
Krankenhauszuschüsse. Ausschlaggebend für die Geldvergabe sei die Qualität der
Konzepte. Und: Die Gelder würden für einen Zeitraum von fünf Jahren vergeben.
Eppers: „Wenn unser Konzept nicht überzeugt, kriegt das Klinikum fünf Jahre lang
kein Geld. Das kann auch das Haus in Lebenstedt gefährden.“
Am 17.09.2003 berichtet die SZ-Zeitung:
„Die Einhäusigkeit ist seit vielen Jahren Voraussetzung für
Fördermittel, das wurde mir erst heute vom Sozialministerium bestätigt“,
sagte gestern Brigitte Scharmach, Geschäftsführerin der Klinikum GmbH, der SZ.
Dagegen
blieb der CDU-Landtagsabgeordnete Hermann Eppers auch gestern bei seiner in der
vergangenen Woche getroffenen Aussage:
„Das Land
besteht nicht auf der Einhäusigkeit, es will nur gesunde Strukturen.“
Er schränkte aber ein: „Zum jetzigen Zeitpunkt gilt
für das Land nur die Einhäusigkeit.“
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