Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Salzgitter-Zeitung - 16.10.2003 - Leserbrief

Hoch verschuldet -
dennoch geht Klinik nicht an private Betreiber

Zum Thema Schließung des Klinikums in Salzgitter-Bad:

Kann es sich eine so hoch verschuldete Stadt wie Salzgitter leisten, das Krankenhaus nicht an erfolgreiche private Betreiber zu verkaufen, auch wenn die Arbeitsplätze ohne Nachteile für die Beschäftigten erhalten bleiben?

Sollen lieber Millionen in den Sand gesetzt und ehrenamtlich tätige Damen, die das Krankenhaus wohnlicher gestaltet haben, vor den Kopf gestoßen werden?

Ist es nur der Machtverlust (Aufsichtsratsposten), oder glaubt die "Schneider-Eppers GmbH und Co. KG" es besser zu können als erfolgreiche Klinikbetreiber?

Was die Bürger von den großen und etablierten Parteien halten, haben sie bei der Bürgermeisterwahl in Helmstedt deutlich zum Ausdruck gebracht; nur 33,6 Prozent sind zur Wahl gegangen und haben einen parteilosen Kandidaten gewählt.

98 Prozent der parteilosen Bürger sind nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt, während die restlichen 2 Prozent als Parteimitglieder und Parteifunktionäre die Kandidaten aufstellen. Wenn man dieses nicht ändert und eine so genannte Politikerhaftung einführt, darf man sich nicht wundern, wenn immer weniger Menschen zur Wahl gehen.

Paul Brussa, 31183 Holle