Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Salzgitter-Zeitung - 18.10.2003 - Leserbrief

Land soll Vorschläge machen"

Die Krankenhausgeschichte ist noch nicht zu Ende" Zum Artikel in der Salzgitter-Zeitung vom 15. Oktober:

Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass es in Salzgitter mit drei Krankenhäusern einen "Bettenüberhang" gibt, den es abzubauen gilt. Die Lösung dieser Frage kann aber der Stadt Salzgitter nicht allein überlassen bleiben, indem sie das Klinikum Salzgitter-Bad stilliegen will, weil sie wegen ihrer sehr schwierigen Finanzlage einen "unwirtschaftlichen Betrieb" loswerden muss. Es darf nicht um die beste Lösung für die Stadt Salzgitter gehen, sondern um die beste Lösung für die Bürger dieser Stadt.

Jetzt ist das Land Niedersachsen gefordert, weil es für die Krankenhaus-planung zuständig ist. Das Land sollte einen Gutachter einsetzen, der von einer übergeordneten Warte Vorschläge zu erarbeiten hat. Dabei sollte auch untersucht werden, ob man den St. Bernwards-Orden dafür gewinnen kann, das St. Elisabeth-Krankenhaus in das "stillgelegte" Klinikum Salzgitter-Bad zu verlegen, das noch vor kurzer Zeit mit erheblichen Mitteln modernisiert wurde. Dabei könnte das St. Elisabeth-Krankenhaus eine andere sinnvolle Aufgabe einer Alterseinrichtung übernehmen. Dabei könnten auch die für den Erweiterungsbau des Klinikums Lebenstedt vor-gesehenen Mittel gespart werden.

Der St. Bernwards-Orden muss sich auch die Frage stellen, ob es das St. Elisabeth-Krankenhaus mit nur 160 Betten noch wirtschaftlich betreiben kann und ob es mit der künftigen medizinisch-technischen Entwicklung noch mithalten kann.

Werner Pattberg, 38259 Salzgitter