Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Salzgitter-Zeitung - 12.05.2004 - Leserbrief

Warum wird Engagement der Badenser nicht gelobt?

Zur Diskussion um die Schließung des Klinikums in Salzgitter-Bad:

Das höchste Gut, das ein Mensch besitzt, ist seine Gesundheit und die damit verbundene Wahl des Arztes und die des Krankenhauses. Bei einer Schließung des Hauses in Salzgitter-Bad haben die Bürger im Süden keine Wahlmöglichkeit mehr, anders sieht es zum Beispiel in Thiede aus - Wahl der Krankenhäuser in Braunschweig oder in Salzgitter. Damit nicht alle Einrichtungen, an denen die Stadt beteiligt ist, so nach und nach verkauft oder dicht gemacht werden müssen, haben viele Bürger inzwischen gerne ihre Hilfe angeboten und ehrenamtliche Aufgaben in verschiedenen Stadtteilen übernommen, und nichts anderes möchte der AKK Bürgerbegehren. Allerdings wird diese Hilfe von der Politik in Salzgitter nicht angenommen. Der AKK Bürgerbegehren hat eine Lösung für den Erhalt beider Krankenhäuser und der Arbeitsplätze in Salzgitter gefunden, und zwar ohne die Unterstützung der Politiker dieser Stadt und vor allem ohne Kosten für die Stadt.

Es ist inzwischen nicht mehr zu verstehen, warum der Oberbürgermeister diese Hilfe nicht will, und es entsteht der Eindruck, dass offensichtlich alles unternommen wird, um das Projekt "Stiftung" zum Scheitern zu bringen. Hat Herr Knebel das Geld, das bei einem Verkauf des Klinikums reinkommen würde, schon im Haushalt verplant? Warum wird das Engagement der Bürger in den Stadtteilen Gebhardshagen und Thiede gelobt (siehe Bad-Übernahme) und warum nicht das der Badenser?

Der Oberbürgermeister, die Geschäftsführung und die Ministerin sind der Lüge überführt - dies haben die Bürger von Salzgitter in der Zeitung lesen müssen. Leider sind die Leserbriefe und Berichte über den Erhalt des Klinikums manchmal nicht vollständig und meist im hinteren Teil der SZ zu finden. Wir Bürger (bis auf einige wenige) sind mit der Art und Weise, wie die Politiker mit uns umspringen, nicht mehr einverstanden und wir erwarten, dass uns die Wahrheit gesagt wird. Nur dann können wir auch die eine oder andere Entscheidung verstehen.

Horst Ziegert, 38259 Salzgitter

 

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