Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Auf der Stelle getreten

Laut Ratsbeschluss vom 24.09.03 sollte seitens der Verantwortlichen für den Standort SZ-Bad rechtzeitig eine Nachnutzungskonzeption erarbeitet werden, eine mögliche Veräußerung sollte ebenfalls geprüft werden.

Die Öffentlichkeit konnte von einem seitens der Stadt erstellten Nachnutzungskonzept (zur Erinnerung: Konzept bedeutet einen Entwurf, einen groben Plan) keine Kenntnis nehmen, sie wurde nun lediglich mit dem Verkaufsbeschluss betreff der gesamten Klinikum GmbH konfrontiert.

Der OB teilte am 15.12.04 auf Anfrage betreff Nachnutzung des Standortes SZ-Bad in der Ratssitzung mit, dass eine vertragliche Verpflichtung dahingehend bestehe, dass die Immobilie dem St. Elisabeth-Krankenhaus zur Nachnutzung anzubieten sei.

Der stellvertretende Konzernchef der Käuferin, Herr Meder, äußerte sich hierzu vorab (SZ-Ztg. 09.12.04) jedoch bereits unmissverständlich, indem er verkündete: "Wenn das scheitert, kann die Stadt die Immobilie für 1 € zurückkaufen."

Fazit:

  • Ein Nachnutzungskonzept im eigentlichen Sinne liegt bis heute nicht vor.
  • Die Stadtväter haben sich zwar vorübergehend durch den Verkauf der Verantwortung für das Haus am Berg entledigt, sobald die Zahlung des obligatorischen Euro erfolgt sein wird, stehen sie jedoch wieder vor demselben ungelösten Problem.
  • Viele Worte ohne konkreten Aussagegehalt und teure Gutachter-/Beraterkosten für ein Ergebnis, das keins ist.

Wie lange sich die Bürger der Stadt Salzgitter dieses Possenspiel noch gefallen lassen werden, bleibt abzuwarten. Weihnachten steht vor der Tür - vielleicht geht jetzt vielen ein Licht auf.

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