Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Salzgitter-Zeitung - 12.11.2004 - Kerstin Loehr

"Durchweg gute Angebote zum Vorteil der Stadt"

Klausurtagung der CDU zum Thema Krankenhaus - Drei Bewerber im Rennen - Ordentlicher Kaufpreis

SALZGITTER. Als "sehr professionell" lobt CDU-Fraktionsvorsitzender Rolf Stratmann den Auftritt des Vorstands der Unternehmensberatung Bridges, Michael Weber, sowie der Juristen der betreuenden Rechtsanwaltsgesellschaft "EY Law Luther Menold", während der Klausurtagung der CDU-Fraktion zum Thema Krankenhaus (SZ berichtete bereits über die Klausurtagung der SPD).

Drei Bewerber seien, so Stratmann, noch im Gespräch. "Wie die SPD sind auch wir verschlüsselt mit X, Y und Z über die einzelnen Angebote informiert worden." Nach SZ-Informationen sind unter den drei Bewerbern noch die beiden großen Klinik-Unternehmen, die Rhön Klinikum AG und Sana Kliniken - Asklepios jedoch nicht mehr (siehe nebenstehender Artikel).

Diese letzten Bewerber müssten in den nächsten Tagen ihre endgültigen Angebote abgeben. Stratmann: "Für Ende des Monats hat die Unternehmensberatung Bridges eine Empfehlung mit Namen angekündigt. Unsere Fraktion soll am 29. November informiert werden." Danach folge die Vorlage der Verwaltung für den Rat - der dann Mitte Dezember eine Entscheidung treffen solle.

Die Angebote enthielten durchweg gute Konditionen zum Vorteil der Krankenhausversorgung in Salzgitter. "Zum Beispiel war in allen Angeboten die Versorgung im Süden ein wichtiger Faktor", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende. Auch unterschiedliche Nachnutzungskonzepte für das Haus in Bad seien vorgestellt worden.

Ebenso hätten sich alle Bieter für einen Erhalt oder Ausbau eines der bisherigen Zugpferde des Klinikums - der Urologie - ausgesprochen.

Und der Kaufpreis? Stratmann: "Es ist nicht etwa so, wie einst befürchtet, dass die Stadt noch etwas drauflegen muss - ganz im Gegenteil, da kann die Stadt mit einer ordentlichen Summe rechnen."

Ob die Angebote allesamt einen 100-prozentigen Kauf des Klinikums verlangen - oder eben weniger, wollte Stratmann nicht kommentieren, nur so weit: "Der Einfluss der Stadt wird gewährleistet bleiben."

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