Nein zur Schließung, Ja zum Klinikum SZ-Bad

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Salzgitter-Zeitung - 08.09.2006 - Karen Fröhlich

Wirtschaftsförderung als Chefsache

Das sind die Schwerpunkte von Amtsinhaber und Oberbürgermeisterkandidat Helmut Knebel (SPD)

Daraus sind 2 Auszüge zitiert:

1. LEBENSTEDT. "Ich habe meinen Anspruch aus dem Wahlkampf 2001 erfüllt und meine Heimatstadt gestaltet und nicht nur verwaltet."

2. Verwaltung
Der Verkauf des städtischen Klinikums an die Rhön Klinikum AG durch Ratsentscheid sei angesichts der hohen Verluste ein richtiger Schritt gewesen. Jetzt stünden mit Hilfe des Landes Millionen-Investitionen bevor. Auch das Haus in Salzgitter-Bad bleibe, so hofft er, erhalten.

Anmerkung des AK BBK:

Eine solche Aussage des Oberbürgermeisters zum Erhalt des Krankenhauses Salzgitter-Bad vor der jetzigen Wahl macht stutzig und argwöhnisch.

  • Wie kann ein Oberbürgermeister eine Hoffnung auf den Erhalt des Hauses in Salzgitter-Bad glaubhaft vermitteln, wenn dieser gleiche OB mit allen Mitteln vor 3 Jahren um die Schließung gekämpft hat und den Schließungs-Ratsbeschluß herbeigeführt hat?
  • Haben der OB und der Rat den Beschluß aufgehoben oder wollen sich diese an eine mögliche Entscheidung der Rhön Klinikum AG anhängen, weil es ja beim Bürger gut ankäme?
  • Nein, Herr Knebel; Sie, die Verwaltung und der Rat haben mit allen Mitteln und mit Akribie auf die Schließung gedrungen, und zwar gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger mit 20.000 Unterschriften aus Salzgitter und dem nahen Umland.
  • Darüber hinaus wollten Sie diese Angelegenheit nicht öffentlich diskutieren, s. Salzgitter-Zeitung 2003

Die Bürger würde es freuen, wenn das Haus in Salzgitter-Bad gegen den Willen von OB und Rat von der Rhön Klinikum AG nicht geschlossen würde.

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