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Salzgitter-Zeitung - 24.11.2006 - Peter Gamauf

Klinikum: Arbeitsplatzangebot auf Wunsch

Geschäftsführung des Salzgitteraner Krankenhauses: Neuer Partner soll Arbeiten am 1. Januar übernehmen

SALZGITTER. Es gibt neue Hoffnung für die bis zu 90 Beschäftigten in Servicebereichen des Klinikums Salzgitter, deren Arbeitsplätze durch drohende Auslagerung in Gefahr geraten waren: Das meldete die Gewerkschaft Verdi (die Salzgitter-Zeitung berichtete), es geht unter anderem um Jobs in der Küche und bei der Reinigung.
 
Wie nun die Klinikleitung auf Anfrage der SZ in einer Mitteilung bestätigte, habe die Geschäftsführung für die Servicebereiche "einen Kooperationspartner gesucht und gefunden, der Bereitschaft zeigt, allen betroffenen Mitarbeitern des Klinikums, die es wünschen, ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot zu machen".
 
Wie berichtet, hatte die Gewerkschaft von einer Kehrtwende gesprochen. Der Rhön-Konzern habe vorgeschlagen, bei einer Fremdvergabe von Arbeiten den neuen Dienstleister zur Beschäftigung der bisherigen Mitarbeiter zu verpflichten. Der Rhön-Konzern habe erste konkrete Vorschläge gemacht, bei denen die Erhaltung der Arbeitsplätze im Vordergrund stehe - teils bei einem Fremdanbieter, teils eventuell im Haus.

Wie viele Arbeitsplätze können erhalten bleiben? "Hierzu müssen noch letzte Einzelheiten festgelegt werden", antwortete Ronald Gudath, Geschäftsführer am Klinikum. Es sei nie darum gegangen, "dass 90Arbeitsplätze ersatzlos entfallen, da auch künftig die entsprechenden Dienstleistungen benötigt werden".

Ziel sei es, dass die in Frage kommenden Arbeiten am 1. Januar 2007 seitens des neuen Kooperationspartners übernommen werden. In den aktuellen Gesprächen mit Gewerkschaft und Betriebsrat sei es ferner darum gegangen, soziale Härten von betroffenen Mitarbeitern im Rahmen der Möglichkeiten des Klinikums abzumildern.

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