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Salzgitter Zeitung - 15.09.2007 - Horst Körner

"Wie ein Sprung ins kalte Wasser"

Gute Noten für das St. Elisabeth-Krankenhaus - Unternehmensberater blickte hinter die Kulissen

 

 

 

 

 

 

 

 


SALZGITTER-BAD. Eine Studie bescheinigt dem St. Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter-Bad überdurchschnittlich gute medizinische und pflegerische Leistungen. Auch der Service stimme.

Das ist das Ergebnis des von der Europäischen Union geförderten Projektes Kupa (Kundenmanagement, Marketing und patientenorientertes Verhalten im Gesundheits- und Sozialwesen).
 
In einem Pressegespräch stellte die Leitung des Hauses mit Schwester Oberin Christiana, dem Ärztlichen Direktor Dr. Ulrich Billenkamp und Geschäftsführer Hermann Athing sowie dem Qualitätsmanager Jens Ziebold und der Pflegedienstleiterin Gisela Janik das für das Haus erfreuliche Fazit vor.

Vorausgegangen waren - zehn Monate lang - Ärzte- sowie Angehörigen- und Patientenbefragungen, der Vergleich mit zwei anderen Krankenhäusern und schließlich die unabhängige Auswertung durch den Projektträger, die Unternehmensberatung Q 3 in Osnabrück.

Das sei für St. Elisabeth-Krankenhaus wie ein Sprung ins kalte Wasser gewesen, waren sich alle einig. "Aber es hat sich gelohnt", sagt Schwester Oberin Christiana. Durch die Workshops über die verschiedenen Themen seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sensibler geworden. Dr. Billenkamp, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Abteilung, ergänzt, dass sich der Erfolg auch an steigenden Belegungszahlen abschätzen lasse. Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten sei verbessert worden.

> Die Befragung der Patienten und Angehörigen erbrachte bei 310 zurückgesandten Fragebögen Anerkennung für das Haus. 90 Prozent würden das Krankenhaus weiterempfehlen.

> 85 Prozent der Familienangehörigen fühlten sich ausreichend über die Weiterversorgung vor allem älterer Patienten informiert. Um dieses Ergebnis noch zu verbessern, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet.

> Die Befragung der Niedergelassenen Ärzte (20 Prozent Beteiligung) verlief ebenfalls positiv.

> Nach der anonymen Auswertung fühlen sich - selbst im Vergleich zu den anderen beteiligten Krankenhäusern - 80 Prozent der Befragten nach der Entlassung schnell über den Zustand ihrer Patienten informiert.

> Aber auch Verbesserungsmöglichkeiten wurden inzwischen vom Haus aufgegriffen wie zum Beispiel die Abstimmung der empfohlenen Medikamente, die nach der Entlassung vom Arzt auf dessen Arzneibudget weiter verschrieben werden sollten.

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